Älter werdende Wohneigentümer

Der typische Wohneigentümer in der Schweiz ist immer älter. War der durchschnittliche Eigentümer im Jahr 2000 noch 54 Jahre alt, lag der Altersdurchschnitt 2016 bereits bei 58 Jahren. Das gibt die Credit Suisse bekannt. Es gibt folglich auch eine grosse Anzahl pensionierter Eigentümer. Fast die Hälfte aller Pensionierter (49,7 %) lebt heute im Eigentum. Die insgesamt über 457000 pensionierten Eigentümerhaushalte übertreffen damit die Wohneigentumsquote über alle Altersklassen (37,7 %) sehr deutlich. Die Haushalte der über 65-Jährigen stellen mittlerweile mehr als ein Drittel sämtlicher Schweizer Wohneigentümer und sind damit eine entsprechend wichtige Nachfragegruppe. Im Gegensatz dazu besitzen erst knapp 20 % aller Haushalte der 35-Jährigen Wohneigentum. Bei den 40-Jährigen liegt die Eigentumsquote bei 32 % und steigt mit zunehmendem Alter bis zum 70. Lebensjahr auf 55 %. Auch die gesellschaftlichen Präferenzen tragen ihren Teil dazu bei, dass Wohneigentum tendenziell später erworben wird. Für die vielfältigen, von hoher Mobilität geprägten Lebenswünsche der jüngeren Generation passt laut CS eine flexible Mietwohnung besser.

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